User:Zeug

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Daß der Tod in dem wesentlichen Zusammenhang der ursprünglichen Zukünftigkeit des Daseins in seinem fundamentologischen Wesen entworfen ist, heißt doch zunächst im Rahmen der Aufgabe von »Sein und Zeit«: er steht im Zusammenhang mit der »Zeit«, die als Entwurfsbereich der Wahrheit des Seyns selbst angesetzt ist. Schon dieses ist ein Fingerzeig, deutlich genug für den, der mitfragen will, das hier die Frage nach dem Tod im wesentlichen Bezug steht zur Wahrheit des Seyns und nur in diesem Bezug; daß daher hier nicht und niemals der Tod als die Verneinung des Seyns oder gar der Tod als »Nichts« für das Wesen des Seyns genommen wird, sondern im genauen Gegenteil: der Tod das höchste und äußerste Zeugnis des Seyns. Aber dieses ist nur zu wissen für den, der das Da-Sein zu erfahren und mitzugründen vermag in der Eigentlichkeit des Selbstseins, die nicht moralisch-persönlich, sondern immer wieder und nur »fundamentalontologisch« gemeint ist.

Zeug 03:55, 24 May 2006 (EDT)